Donnerstag, 23. August 2007

Kommerzblogger


Also nicht dass ihr euch beschwert, weil ihr es nicht gewusst habt: Das hier ist jetzt ein offizielles Kommerzblog. Oder so. Zumindest habe ich heute endlich die Gewerbeanmeldung vorgenommen, damit ich die Einnahmen aus Werbung und bezahlten Blogeinträgen ordnungsgemäß versteuern kann. Da die Einnahmen aus der Werbung aber so im Bereich zwischen 5 und 15 Euro im Monat liegen und für bezahlte Postings so etwa durchschnittlich 40 Euro im Monat zusammenkommen, dürfte bei meinem geringen Einkommen aber wahrscheinlich sowieso keine Steuerlast anfallen. Aber darum geht es mir ja auch nicht. Das Geld, was ich hiermit verdiene, wandert in einen Topf, aus dem ich mir hoffentlich bald ein größeres und besseres Grafiktablett kaufen werde.

Wichtig ist die Gewerbeanmeldung vor allem für die Auftragsarbeiten, die ich dank dieses Blogs bekommen habe (und die ich natürlich auch gerne weiterhin annehme, einfach E-Mail an schnitzel@blogbrother.de). Außerdem habe ich als Tätigkeit noch PC-Service und Webdesign angemeldet.

Was mich jetzt natürlich nervt ist die Tatsache, dass ich mich jetzt mit diesem ganzen Steuerkram rumschlagen muss. Ist jemand hier, der sich damit auskennt und den ich ggf. per E-Mail kontaktieren kann wenn ich Fragen habe?



Kommentare:

Liliana Mielich hat gesagt…

Würde mich auch interessieren - steht mir nämlich auch noch bevor ...

Man in Metropolis hat gesagt…

Steuerberatung darf ich zwar nicht vornehmen... aber bei der Größenordnung wirst Du keine Umsatzsteuervoranmeldung machen müssen. Das ist alles Kleingewerbetreibend. Da brauchst Du nicht mal einen Steuerberater.

Ich würde mir diesbezüglich ein entsprechendes Buch aus der Wirtschaftsecke Deines Buchhändlers kaufen.

Schnitzel hat gesagt…

@ MiM: Und genau vor so einem trockenen Wirtschaftsbuch graut es mir. ;) Das mag für einen smarten Zahlenjongleur wie dich vielleicht erregend sein (mit ordentlich Kaffee dabei), aber für so einen kreativen Kauz wie mich ist das eher *Homer Simpson voice on* laaaaangweilig *Homer Simpson voice off*.

XiongShui hat gesagt…

Bei den von Dir geschilderten Größenordnungen wirst Du warscheinlich mit einer einfachen Einnanhmen- Ausgaben- Rechnung auskommen. ("Kassenbuch" gibts im Schreibwarenhandel.)

Das heißt, Du hältst jede Einnahme mit Namen und Grund schriftlich fest. Dagegen rechnest Du jede Ausgabe (ebenfalls mit Namen und Grund). Datum nicht vergessen.
Belege numerieren, Belegnummer zum Vorgang, Belege im Ordner verwahren.

Um sicher zu sein, solltest Du Deinen Sachbearbeiter beim Finanzamt anrufen, ihm die Sachlage erklären und nachfragen, ob das so richtig ist. Evtl. wird er Dich zu einem Gespräch einladen (kann auch nicht schaden, meist bekommt man noch den einen oder anderen Tip).

Das ist alles viel einfacher, als es scheint...

Connys Weblog hat gesagt…

Mhh also mir wurde gesagt, dass ich bei der Größenordnung keine Gewerbeanmeldung benötige sondern einfach so versteuern kann über meine normale Steuererklärung.

Schnitzel hat gesagt…

@ Xiongshui: Das klingt schon mal ganz gut. Ich denke so werde ich es machen.

@ Conny: Bei mir ist es ja nicht nur die Werbung. Zum Beispiel habe ich ja Comics für die BlogInside gezeichnet. Außerdem kann ein Gewerbeschein als IT-Systemelektroniker nie schaden, PC-Service und Ähnliches kann man immer mal machen.