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Freitag, 6. Juli 2007

1 %


Im Sport entscheiden Nuancen über Sieg oder Niederlage. Es geht um Hundertstel und Tausendstel, um Wimpernschläge und Millimeter. Der Läufer, der 0,01 Sekunden nach dem Erstplatzierten ins Ziel kommt ist für das menschliche Auge genauso gut und schnell gewesen wie der Erste.

Genauso verhält es sich mit Noten. Für die Einteilung in das Notensystem von 1-6 gibt es Grenzen. Wird eine Grenze zur nächstbesseren Note nicht überschritten ist es völlig egal, ob 1% oder 10% gefehlt haben.

Bei mir fehlte gestern bei der Vergabe der Abschlusszeugnisse nur 1% zur Zwei, vor allem Dank meiner grottigen Präsentation, aber auch die Bewertung meiner Dokumentation war unglaublich viel schlechter als ich mir das vorgestellt hatte. So wurde aus dem erhofften guten Abschlusszeugnis nur ein befriedigendes - wobei die Bezeichnung der Note 3 mit befriedigend in diesem Fall auf mich etwas zynisch wirkt. Eine Drei befriedigt mich nämlich in diesem Fall nicht, sondern sorgt nur für Enttäuschung.

Dienstag, 3. Juli 2007

Rad schlagen in 70 Metern Höhe


Kurz vor Abschluss der Ausbildung durften wir Schäubles Überwachungsstaat heute noch eine kleine Hilfestellung leisten indem wir eine voll schwenkbare Überwachungskamera auf dem Dach unserer Ausbildungswerkstatt montiert haben (und die siebenadrige Leitung dafür verlegt haben). Unser Dach ist deshalb so gut geeignet, weil es das höchste auf dem ganzen Gelände ist - und ganz nah an der Küste und somit nicht sehr windgeschützt. Ich habe es ja nicht so mit Höhe, aber trotzdem konnte ich mir einen Aufstieg nicht verkneifen. Wunderbare Aussicht von da oben, man kann quer über den Jadebusen schauen und die ganze Stadt überblicken. Solch eine Bühne bietet sich einem todesmutigen Artisten wie mir nicht alle Tage und deshalb habe ich in 50 70 Metern Höhe ein Rad geschlagen - gefilmt von Kollege Eik0w. Ich bitte um tosenden Applaus.
Edit: Kollege Stein hat mir soeben mitgeteilt, dass das Gebäude 70 Meter hoch ist und nicht "bloß" 50. Beim Runterfallen ist das aber relativ egal. Der Aufprall wäre etwas später, aber dafür auch etwas kräftiger gekommen.




Sonntag, 1. Juli 2007

Beschäftigt mich!


Meine treuen Leser werden wissen, dass ich in der letzten Woche meine Abschlussprüfung hinter mich gebracht habe. Die endgültigen Noten stehen noch nicht fest, wenigstens für die schriftliche Prüfung hatte ich aber schon ziemlich fixe Noten bekommen.

Am Donnerstag erhalte ich nun endlich meinen Facharbeiterbrief von der IHK Oldenburg und am Montag darauf das Abschlusszeugnis der Schule. Dann bin ich endlich IT-Systemelektroniker und kann mich auch endlich um einen Job kümmern, so ganz ohne Zeugnisse und Nachweise der Fachkenntnisse sind Bewerbungen nämlich eher wenig aussichtsreich. Das heißt aber auch, dass ich dann mindestens ein paar Tage arbeitslos sein werde – und das gefällt mir gar nicht.

Um das zu verhindern bzw. die Arbeitslosigkeit auf ein Minimum zu verkürzen habt ihr, liebe BlogBrother-Leser, jetzt, hier und heute die einmalige Gelegenheit mir zu helfen. Wie? Ganz einfach: Beschäftigt mich! Sagt mir, was ich in der Übergangszeit tun soll. Sinnigerweise natürlich etwas, wofür ich auch ein wenig entlohnt werde, muss aber nicht sein.

Sucht ihr einen Gastblogger? Braucht ihr jemanden, der euch einen Comic zeichnet? Oder einen Übersetzer, der euch englische Bedienungsanleitungen stilsicher in die deutsche Sprache überträgt? Jemanden, der für euer Unternehmen das Netzwerk plant? Ihr braucht einen Ghostwriter für Schulaufsätze, Referate oder vielleicht sogar für die Rede zur Hochzeit des Freundes?

Ich traue mir (fast) alles zu und wenn ich etwas nicht kann, dann lerne ich es schnell. Also lasst eure Gedanken fliegen, ich tue das ebenso und höre mir jeden ernst gemeinten Vorschlag an.

Ach so: Stellenangebote im Bereich Planung und Realisierung von Datennetzwerken oder als Vollzeitblogger werden natürlich besonders gerne gesehen.

Wer jetzt eine Idee hat oder vielleicht sogar ein konkretes Angebot: E-Mail an schnitzel@blogbrother.de oder ein Hinweis in den Kommentaren zu diesem Beitrag.

Danke für eure Mühen.

P.S.: Ja, ich werde einen Teil der freien Zeit auch für dieses Blog nutzen.

Dienstag, 26. Juni 2007

Merksätze für Präsentation und Fachgespräch


Okay, machen wir es heute mal anders herum. Keine großmäuligen Reden, wie gut ich denn war und wie viel ich gewusst habe. Nach der praktischen Prüfung heute liste ich einfach nur die Dinge auf, die schlecht gelaufen sind:

1. Jevers Nachbarstadt Schortens ist irgendwie ein Nadelöhr. Es wird Zeit, dass die B 210 auch dort ausgebaut wird. Die war nämlich heute ziemlich verstopft, die Parallelstraße durch den Ort war gesperrt. Die Strecke zur Autobahn (normalerweise eine Sache von 10 Minuten von Jever) dauerte eine halbe Stunde. Die musste ich dann auf dem Weg nach Oldenburg wieder rausholen.

2. 190 Kilometer in der Stunde mit miserablen Stoßdämpfern, noch schlechteren Reifen, Dauer-Platzregen, Aquaplaning und Sturmböen holen zwar eine Menge Zeit auf, kosten aber ganz schön Nerven und Konzentration

3. Wenn mir das nächste Mal das deutsche Wort für keyboard nicht einfallen will, dann lache ich nicht während der Präsentation über meine Dummheit.

4. Stottern und staubtrockener Mund sind kein Zeichen für Souveränität.

5. Lustige bunte Pfeile sind nur lustige bunte Pfeile wenn einem nicht mehr einfällt, was man mit ihnen zeigen wollte. Der reine Informationsgehalt von lustigen bunten Pfeilen ist nicht sehr hoch.

6. Prüfungsausschussmitglieder, die während der Präsentation auf ihren Zettel gucken lenken weit weniger ab als hübsche weibliche Prüfungsausschussmitglieder, die einen permanent anschauen.

7. Fragen im Fachgespräch mit Gegenfragen zu beantworten ist keine besonders zielführende Strategie für eine Abschlussprüfung.

8. Präzise Formulieren, damit kein Ausschussmitglied auf die Idee kommt, dass man das Gehäuse des Serverschranks unter Netzspannung gesetzt hat.

9. Prüfungsfragen, die als Antwort eine Zahl haben, sollten nicht durch Raten gelöst werden.

10. Prüfungsfragen, die als Antwort einen längeren Satz erwarten, können durchaus auch durch Raten gelöst werden.

11. Verschmutzungen auf der Leinwand kann man nicht durch Einstellungen im Beamer-Menü entfernen.

12. Niemals das dargebotene Glas Apfelschorle mit den Worten: "Geil, Bier!" in Empfang nehmen.

13. Bestandene Prüfungen ohne Bekanntgabe der Noten sind irgendwie unbefriedigend.

Ich habe also auf jeden Fall bestanden, fragt sich nur noch welche Noten ich für Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch bekommen habe. Das erfahre ich am 05.07. um 14 Uhr im Plenarsaal der IHK Oldenburg. Hoffentlich regnets dann nicht.

Sonntag, 24. Juni 2007

Schon wieder übermorgen


Zwei Tage vor meiner schriftlichen Prüfung verfiel ich an dieser Stelle in Melancholie und fast ganz unberechtigten Optimismus. Heute, zwei Tage vor Projektpräsentation und Fachgespräch mit anschließender Verkündung der Noten für diese beiden Teile der Prüfung und die Projektdokumentation, sind pessimistischer Optimismus nebst Wankelmut die vorherrschenden Gefühlsregungen.

Die in einem Anflug von enormer Großkotzigkeit vor der schriftlichen Prüfung angekündigten drei Einsen werde ich am Dienstag Mittag wohl nicht bekommen, aber Hoffnung besteht weiterhin. Ich halte große Stücke auf meine Dokumentation, bei der Erstbegutachtung durch den Ausbilder konnte kein Fehler festgestellt werden - was natürlich nichts heißen muss. Wenn ich dafür 90% bekomme, dann sind mir schon mal 45% in der Endnote sicher (Gewichtung Dokumentation:Präsentation:Fachgespräch 50:25:25).

Die Präsentation ist noch ein wenig unrund, aber das werde ich heute und morgen noch ausbügeln. Für das Fachgespräch kann ich nur auf gute Fragen hoffen, sonst kann ich keine guten Antworten geben. Trotzdem bin ich guter Dinge, es kann nichts passieren.

Ach ja, da sind ja noch ein paar Dinge, die schiefgehen könnten:

- Ich vergesse meinen Laptop zu Hause
- Beamer oder Laptop geben ihren Geist auf
- Mein Auto fällt auf dem Weg nach Oldenburg auseinander
- Ich bekomme kurz vor der Prüfung einen Herzinfarkt
- Einer der Prüfer entpuppt sich als Vater einer Ex-Freundin
- Meine Stimme ist weg, nachdem ich auf der Fahrt lautstark bei der Musik aus meinem Radio mitgegröhlt habe
- Einer der Prüfer heisst Murphy

Ich will gedrückte Daumen sehen.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Einszweidreizwei


Ich muss mich bei allen entschuldigen. Ja, auch für die Vernachlässigung meines Blogs, aber im Moment grad mal ganz speziell für diese falsche Ankündigung hier. Ich habe keine drei Einsen in meiner schriftlichen Abschlussprüfung geschafft.

Eigentlich nur eine, in der Fachqualifikation für IT-Systemelektroniker. 92% in dieser Prüfung lassen nur den Schluss zu, dass ich das anscheinend kann. In der Zwischenprüfung hatte ich in diesem Bereich übrigens 100%, so schnell ist man also auf dem absteigenden Ast.

In der zweiten Prüfung (Kernqualifikation IT-Berufe) war ich dann etwas schlechter: 81%, grad mal so ne Zwei. Damit kann ich auch leben, ich hatte vorher beschlossen mich auch über Zweien zu freuen.

Der dritte Teil (Wirtschafts- und Sozialkunde) war mein persönliches Waterloo. Zwar nur ein Prozentpünktchen weniger als im zweiten Teil, aber mit 80% trotzdem nur eine Drei.

Insgesamt reichte es dann (dank Gewichtung 40%-40%-20% für die einzelnen Teile) noch für 85% und eine ordentliche Zwei. So steht es auch hier:

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Ein bisschen traurig war ich außerdem wegen meinen Kollegen. Zwar ist keiner im schriftlichen durchgefallen (auch wenn jemand mit genau 50,00% Prozent knapp dran war), aber die meisten Ergebnisse liegen zwischen 50 und 65%. Bis auf meine Zwei und eine Drei waren also nur Vieren zu verzeichnen. Schämt euch!

Sind noch mehr IT-Systemelektroniker unter meinen Lesern? Vielleicht habt ihr die selbe Prüfung gemacht? Was habt ihr denn so?


Freitag, 11. Mai 2007

Vorgestern


Kurzfassung: Geschafft

Lange Version: 75% der Prüfungsleistung sind erbracht. Meine Projekt-Dokumentation habe ich vorgestern auf den Server der IHK hochgeladen und im Gegensatz zu anderen klappte es bei mir auch mit Firefox. Ist es nicht unglaublich, dass die IHK von angehenden IT-Fachkräften verlangt den Internet Explorer zu benutzen um die Doku auf den Server zu bringen?

Heute war dann die lang erwartete plötzlich auftauchende schriftliche Abschlussprüfung und bei mir war von Aufregung keine Spur. Die erste Prüfung (Fachqualifikation für IT-Systemelektroniker) drehte sich um die Installation einer Netzwerkverkabelung in einem kleinen Unternehmen - das kann ich. Einziges Fragezeichen warf allerdings eine Aufgabe auf, in der nach Source-NAT gefragt wurde. Mit NAT konnte ich etwas anfangen, aber Source-NAT hatten auch die Mitstreiter noch nie gehört. Da ich aber von den sechs Handlungsschritten der Prüfung nur fünf bearbeiten musste, hatte ich hier meine Streichaufgabe gefunden. Besonders schön auch die letzte Aufgabe, bei der man mittels Boolescher Algebra eine Schaltung entwickeln musste. Das hatte ich vorher nicht gelernt, konnte ich aber trotzdem aus dem Handgelenk schütteln. Beim Abgleich mit den Kollegen hinterher hatte allerdings keiner meine Lösung, aber ich bin mir sicher, dass meiner zumindest richtiger war als die der anderen ITELs. Bis dato weiss ich hier einer falsch gelösten Aufgabe (2% Abzug) und das Gefühl ist entsprechend gut.

Prüfung zwei (Kernqualifikation IT-Berufe) war sehr vielschichtig und hatte neben der üblichen Übersetzungs- und Verständnissaufgabe eines englischen Fachtextes die Verfassen eines Antwortbriefes auf eine Kundenbeschwerde als Aufgabe - eher ungewöhnlich für eine Prüfung, aber gut lösbar. In weiteren Handlungsschritten ging es um das Entwerfen eines Internetauftrittes, den Vergleich von Projektorganisationsformen, einigen Fragen zu einer Serverkonfiguration und IP-Adressen sowie dem betriebswirtschaftlichen Vergleich von Eigenbetreuung und Outsourcing des betriebseigenen Webauftritts. Die Schwierigkeit bei dieser Prüfung lag übrigens darin, dass ich mich nicht für eine Streichaufgabe entscheiden konnte. Letzlich ist der Streichung aber die Aufgabe über die Projektorganisation zum Opfer gefallen. Nicht weil ich es nicht konnte, sondern weil hier zu unspezifisch gefragt wurde und ich diese schwafeligen Aufgabenstellungen nicht sehr mag. Da kann alles richtig sein, aber auch alles falsch. Insgesamt habe ich auch bei dieser Prüfung ein gutes Gefühl. Eine falsche Lösung ist mir hier noch nicht aufgefallen.

Letzer Teil, Wirtschafts- und Sozialkunde. Eigentlich mein stärkster Bereich, war diese Prüfung aber wohl eher meine schlechteste. Zumindest weiss ich hier definitiv schon von fünf vergeigten Punkten, also kann ich noch maximal 95% erreichen. Dafür werde ich jetzt niemals vergessen, wie in einer OHG der Gewinn verteilt wird. Jeder Gesellschafter bekommt eine jährliche Zinszahlung i.H.v. % seiner Einlage. Der verbleibende Gewinn wird nach Köpfen verteilt, d.h. jeder Gesellschafter bekommt gleich viel, egal, wie hoch die Einlage ist. (Das nur zur Info.) Die Aufgabe, die Anzahl der Betriebsratsmitglieder bei einer Belegschaft von 23 Personen zu anzugeben, war geraten, aber mit 3 genau richtig. Das Gefühl trotz der fünf verschenkten Prozent ist hier auch gut, da man in einem Multiple-Choice-Test weniger Fehler machen kann als in einer frei formulierenden Antwort.

Alles in allem: Gutes Gefühl - und jetzt heisst es sechs Wochen auf die vorläufigen Ergebnisse warten. Der letzte Abschnitt der Prüfung, die Präsentation meines Projektes mit abschließendem Fachgespräch findet am 26.06. in Oldenburg statt. Weit zu fahren für 30 Minuten Prüfung, aber somit ist meine größte Sorge hier eher das Durchhaltevermögen meines fünfzehn Jahre alten Nissan Primera (260.000 auf dem Tacho), als die Prüfung an sich. Wie mein Freund Volker gerade in einer SMS schrieb: "Schnacken kannst du ja." (schnacken == plattdeutsch für reden) Recht hat er damit wohl, zumindest habe ich keine Probleme damit, vor einer Gruppe von Menschen frei zu sprechen.

Wenn jetzt noch die Dokumentation sehr gut ankommt, dann steht also einer erfolgreich bestandenen Prüfung nichts mehr im Wege.

Und jetzt gibts erstmal nen Charly.

Mittwoch, 9. Mai 2007

Übermorgen


In der Zukunft liegende Zeitpunkte sind plötzlich nicht mehr so ganz Zukunft, wenn man sie mit den Worten übermorgen oder morgen betiteln kann.

Vor einem Monat war meine Abschlussprüfung noch Jahrhunderte entfernt und der Gedanke, dass es jetzt langsam dem Ende der Ausbildung zugeht, war zwar vorhanden, aber kein Stück akut. Zu treffende Vorbereitungen wurden zwar in Angriff genommen, aber doch eher widerwillig. Schließlich war ja noch genug Zeit für das alles, was man sich noch vorgenommen hatte.

Übermorgen habe ich meine schriftliche Prüfung und ich habe Zweifel, ob meine Vorbereitung ausreicht. Übermorgen - und in knapp zwei Stunden sogar schon morgen - sitze ich in der Berufsschule und ärgere mich, dass ich die Inhalte, die abgefragt werden, zwar auf meiner Noch-mal-ganz-dringend-angucken-Liste stehen hatte, aber irgendwie nicht für ganz so wichtig erachtet hatte. Übermorgen sitze ich an meinem kleinen Tisch im Prüfungsraum und löse 6 Handlungsschritte Fachqualifikation IT-Systemelektroniker (1,5 Std.), 6 Handlungsschritte Kernqualifikation IT-Berufe (1,5 Std.) und einen Multiple-Choice-Bogen Wirtschafts- und Sozialkunde (1 Std.). Übermorgen habe ich die Chance, sieben Semester verschludertes und abgebrochenes Studium vergessen zu machen und im zweiten Anlauf endlich einen Zettel bekommen, der über das ach so wichtige und von der Allgemeinheit vollkommen überbewertete Abi-Zeugnis hinaus amtlich feststellt, dass ich zu etwas geeignet bin.

Übermorgen ist der Anfang vom Ende, denn schon bald kann ich eben nicht mehr jeden Tag acht Stunden mit achteinhalb Freunden verbringen. Gut, bis zum Fachgespräch und der Präsentation unserer Projekte sind es noch sechs Wochen. Aber diese sechs Wochen werden so schnell übermorgen vorbei sein wie ich "relationales Datenbankmanagementsystem" oder "demilitarisierte Zone" sagen kann.

Übermorgen fängt aber auch ein neuer Anfang an. Übermorgen bin ich langsam das, was ich niemals sein wollte und nach allgemein vorherrschender Meinung auch niemals werde: Erwachsen. Übermorgen verändert sich alles.

Übermorgen schreibe ich drei Einsen.


Freitag, 13. April 2007

Gastbeitrag: Der Benz des Teufels

Dies ist ein Gastbeitrag von Kollege Markus, der sicherlich auch bald sein eigenes Blog hat und von Kollege Vogel und mir schon mal die Gelegenheit bekommt zu üben. Die ITELs übernehmen die Blogosphäre!

Es begab sich zu einer Zeit, als wir ITELs (Schnitzel und meine Wenigkeit, vielleicht auch Eik0w?) wieder einmal nichts ahnend auf dem Weg zur Arbeit waren. Der Herr Schnitzel saß am Steuer und wir fuhren also gemütlich Richtung Arbeit. Und wie wir so schön gemütlich mit 70 durch Grafschaft fuhren, tauchte er auf einmal auf! Ein Mercedes nicht mehr ganz so neuer Bauart aus einer Ortschaft in Ostfriesland. Uns war gleich klar, dass hier etwas nicht stimmt. Ein Blick auf den Tacho überzeugte uns dann auch. Er fuhr auf den Strich 47,74635 Km/h, was definitiv schon mal eine Geschwindigkeit jenseits von gut und böse ist. Als Schnitzel ihn nun auf seine recht niedrige Geschwindigkeit mit leichtem stupsen an die Stoßstange aufmerksam machen wollte, wurde er schon leicht nervös und fuhr ein wenig Schlangenlinien.
ER ist in diesem Fall ein nicht mehr ganz so junger Herr mit einem Hut auf der Kofferaumablage. Ich denke mal die meisten von uns wissen schon wie diese Abart des Menschen einzuschätzen ist :D
Naja zurück zum Thema. In Accum begab es sich dann, dass sich eine Überholmöglichkeit ergab, welche zwar allerdings links an einer Verkehrsinsel vorbeiging, aber es war eine Möglichkeit! Schnitzel erfasste sie natürlich sofort und zog an dem Benz vorbei. Doch dieser war irgendwie gar nicht damit zufrieden (vielleicht haben wir ihn auch aufgeweckt ^^) und quittierte unser sehr meisterhaftes und gelungenes Manöver mit Hupe, Lichthupe und sehr seltsamen Manövern, die Schlangenlinien recht ähnlich sahen.
Wir dachten uns nichts weiter bei diesem Vorfall, doch komischerweise taucht neuerdings dieser Benz jedes Mal auf, wenn man absolut keine Zeit hat, es keine Möglichkeit zum Überholen gibt und es auch überhaupt nicht erwartet. Außerdem munkelt man, dass er auftaucht wenn man sich morgens nicht ordentlich die Zähne putzt ;D Doch im Gegensatz zu anderen Teufelswerken verfolgt es einen nicht sondern fährt so unglaublich langsam vor einem her, dass man garantiert zu spät zur Arbeit kommt.
So viel zu diesem Thema. Die Idee zu diesem verbalen Erguss hatte übrigens der Herr Schnitzel weil er der Meinung war, dass es ungerecht ist, dass ich bei Vogel schreibe aber bei ihm nicht, womit er natürlich auch Recht hat. Ich konnte das natürlich nicht auf mir sitzen lassen und habe mich sofort ans Werk gemacht.
MfG der Markus ^^

PS: Alle Rechtschreibfehler habe ich mit voller Absicht eingefügt um die Aufmerksamkeit des Lesers zu überprüfen ;-)

Donnerstag, 12. April 2007

Sparflamme [Update]

Wie ich hier ja schon geschrieben habe, befinde ich mich grad in der heissen Endphase meiner Ausbildung und kann deshalb leider nicht mit all den anderen auf der re:publica Weizenbier trinken. Falls jemand also mit mir mitfiebert, hier mal ein kurzes Update:

Die Projektdokumentation zum Thema "Errichtung der Kommunikationsstruktur eines kleinen Hotels" ist bis auf winzigste Nuancen bereit zur ersten Begutachtung durch Ausbilder F. Ich bin guter Dinge und vielleicht kann es ja jemand nachvollziehen, dass man nach wochenlanger Beschäftigung ein fast schon inniges Verhältnis zu seinem VLAN-Switch, oder seiner VoIP-Telefonanlage hat und sich über Entscheidungsmatrixen freut, die er erstellen darf oder über die Tatsache, dass eine Formulierung besonders gut gelungen ist. Ich würde euch das liebend gerne als pdf zur Begutachtung geben, aber ich denke, dass der Prüfungsausschuss da noch etwas gegen hat. Also geduldet euch noch ein wenig. ;)

Der nächste Schritt ist übrigens auch schon in Sicht: Die schriftliche Abschlussprüfung am 11. Mai.

Mittwoch, 28. März 2007

Sparflamme

Ihr habt es ja sicherlich schon gemerkt: Ausser der täglichen Dosis BlogBrother ist hier im Moment nicht so viel los. Das hat einen ganz simplen Grund: Meine Abschlussprüfung ist in unfassbar greifbare Nähe gerückt und damit ich einen wirklich guten IT-Systemelektroniker-Facharbeiterbrief bekommen, liegt mein Hauptaugenmerk im Moment eher in diese Richtung. Ich bitte mir das nachzusehen.

Damit ihr mitfiebern könnt, hier ein kurzer Überblick über das, was ich im Moment so treibe und was noch passieren wird: Die Abschlussprüfung zum IT-Systemelektroniker besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Der schriftliche Teil wiederum setzt sich aus drei einzelnen 90-minütigen Prüfungen zusammen (Fachqualifikation IT-Systemelektroniker, Kernqualifikation IT-Berufe und WiSo).

Der praktische Teil ist ein Projekt, in meinem Fall lautet der Titel "Errichtung der Kommunikationsinfrastruktur eines kleinen Hotels". Ich plane und installiere also in einem kleinen Hotel (eigentlich ist es etwas größer, aber ich musste den Umfang für die Prüfung reduzieren) ein serverbasiertes Netzwerk aus Rechnern und realisiere den Aufbau der VoIP-basierten Telefonanlage. Das ganze vom Anfang bis zum Ende, also vom nackten Raum über die Stationen Planung, Einkauf/Angebotserstellung, Installation und Konfiguration bis ihn zur Übergabe des Ganzen.

Die Durchführung des Projektes ist schon abgeschlossen, im Moment bin ich mit der Erstellung der Projektdokumentation beschäftigt, die zur schriftlichen Prüfung im Mai abgegeben werden muss. Ich will aber vor Ostern noch den RC1 fertiggestellt haben, damit ich nach den Feiertagen nur noch mit meinen Ausbildern zusammen ein wenig Feinschliff betreiben brauche. Diese Projektdokumentation ist dabei eigentlich der wichtigste Teil des ganzen, zählt sie doch 50% der praktischen Note.

Die restlichen 50% setzen sich dann aus der Präsentation des Projektes im Juni/Juli (25%) und anschließendem Fachgespräch (25%) zusammen.

Ich hoffe, dass ich das ganze mindestens mit der Note "gut" abschließen kann, bei der Zwischenprüfung im letzten Jahr ich mit 89,5% auf jeden Fall schon sehr zufrieden (und übrigens weit, weit, weit über dem Durchschnitt). Wünscht mir also gefälligst Erfolg!

Ach so, aus diesem Grund bleibt das Stöckchen, dass ich gestern Abend von Indy bekommen habe, noch ein wenig liegen.

Mittwoch, 7. März 2007

Dienstag, 6. März 2007

Körperaktivitäten

Heute begeben wir uns mal auf das analfixierte Niveau des hochgeschätzten Kollegen MC Winkel und erzählen eine Geschichte, wie sie sich täglich beim Kollegen Stein ereignet (das ist der, der deswegen bis gestern in U-Haft war).

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Donnerstag, 8. Februar 2007

Chuck-Norris-Spruch-Battle - Das Finale: Stein vs. Eik0w

Da Eik0w sich nicht durchringen konnte, einen Spruch zu nennen, habe ich einfach das nächstbeste genommen was er gesagt hat und in den Satz Chuck Norris eingebaut. Der Originalsatz war: "Voghuls Spezialangriff ist Kadaverexplosion"
Ich habe jetzt erstmals eine Abstimmung eingebaut und bin gespannt, wer sich durchsetzt. Der Sieger darf morgen abend auf der LAN-Party bei Markus einen Wodka-Energy mit mir schlürfen.
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Wer soll das Finale gewinnen und Chuck-Norris-Battle-Champion werden?
Stein
Eik0w
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Dienstag, 6. Februar 2007

Eik0w empfiehlt sich selbst: Der rote Blitz



Nachdem Eik0w mich jetzt ein paar Stunden genervt hat, kommt hier endlich das neue Eik0w empfiehlt, in dem er selbst die Hauptrolle spielt. Gestern in der Berufsschule, nach der Datenbanken-Klausur auf dem Flur. Der Herr in rot ist Eik0w. Viel Spaß dabei. ;)

Sonntag, 4. Februar 2007

Klonachbarn

Da ich mir für den KBSDSBZ-Wettbewerb Gedanken über das Thema "Ich liebe meinen Nachbarn" machen muss/darf/soll, hier mal ein Erlebnis aus der letzten Arbeitswoche. Wer erkennt den Kollegen nebenan? Da ich aber nich so ganz zufrieden mit dem Comic bin - und der Comic auch nicht die richtige Größe hat, ist dies hier aber nicht mein Beitrag. Dafür wäre es ja auch noch zu früh. Kitty hat ihren zwar schon veröffentlicht, aber ich werde noch warten...

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Samstag, 3. Februar 2007

Chuck-Norris-Spruch-Battle: Runde 2 - Stein vs. Grim Reaper Alternativvorschlag

Stein hat mit 8-1 Stimmen gegen Grim Reaper gesiegt und steht im Finale. Von Eik0w kam aber ein Alternativvorschlag, den ich gern noch mal gegen Steins Spruch gesehen hätte... Also hier kommt er - ausser Konkurrenz. Abstimmen in den Kommentaren, wie immer.

Donnerstag, 1. Februar 2007

Chuck-Norris-Spruch-Battle - Halbfinale 2: Stein vs. Grim Reaper

Das erste Halbfinale ging 7-5 für Eik0w aus, somit steht er als erster Finalist fest. Das zweite Halbfinale, das "Duell der Giganten", findet ab heute zwischen Stein und Grim Reaper statt. Wie man sehen kann, sind die beiden Streithähne sich nicht ganz wohlgesonnen, wahrscheinlich weil sie so ähnliche Charaktere sind. Lasst die Spiele beginnen, abstimmen wie immer in den Kommentaren. Los gehts!

Dienstag, 30. Januar 2007

Chuck-Norris-Spruch-Battle - Halbfinale 1: Björn vs. Eik0w

Die letzte Vorrundenpaarung ging ganz knapp mit einer Stimme Vorsprung für Grim Reaper aus, Voghul darf sich also zurücklehnen.
Das erste Halbfinale heute findet zwischen Björn und Eik0w statt, morgen dann Stein gegen Grim Reaper (Das Duell der Giganten).
Abstimmen in den Kommentaren. (Extra für Sunnyboy: Du kommst in die Kommentare, indem du unten auf "Kommentare" klickst.)
PS: Wer sich fragt warum Eik0w keinen Sombrero auf dem Kopf hat: Er ist einfach unberechenbar...

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Montag, 29. Januar 2007

Chuck-Norris-Sprüche-Battle: Runde 1 - Grim Reaper vs. Voghul

Björn gewinnt gegen Arne mit 3-1 und ist im Halbfinale. Das letzte Duell der ersten Runde bestreiten die beiden seltsamen Kreaturen Grim Reaper und Voghul. Da kommt einem glatt eine Gänsehaut über den Rücken gekrochen und ich hoffe dass die Sprüche besser sind. Der Sieger der beiden wird eine ganz harte Nuss zu knacken haben und auf Kollege Stein treffen. Die andere Halbfinalbegegnung werden Björn und Eik0w bestreiten. Ich bin gespannt. Abstimmung in den Kommentaren, los gehts!