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Samstag, 10. November 2007

Prototypin



Hier noch einmal eine weibliche Variante. Ja, der Kopf gefällt mir auch noch nicht so, aber ich lege ja auch keinen Wert auf anatomische Korrektheit. Trotzdem: Kommentare bitte!


Kartoffeln haben keinen Körper, aber eine Seele


Als ich diesen freundlichen Kameraden gezeichnet habe, habe ich tatsächlich nicht damit gerechnet, dass ich so einen schmeichelnden Kommentar wie den von Jagolina bekomme:
Ich mag die Kartoffeltypen lieber, weil sie auf ihre Art einzigartig sind. Dein Markenzeichen, Dein Stil.
Auch wenn es vorher schon Kartoffeltypen gab, so hast Du Deinen Figuren etwas sehr eigenes mit hohem Wiedererkennungseffekt gegeben.

Man sieht gleich, die sind von "Schnitzel".

Der hier vorgestellte junge Mann ist technisch große klasse, aber Figuren dieser Art hab ich schon sehr oft bei anderen Zeichnern gesehen. Es fehlt ihm Individualität. Ein Merkmal, dass ihn zu einem "Schnitzel" macht.

Ich hoffe, das nimmst Du mir nicht übel...


Nur zur Beruhigung: Meine Kartoffelwesen sollen nicht verschwinden. Die bleiben natürlich, weil ich sie schon seit dem Kindesalter zeichne. Aber gerade deswegen fehlt mir selber ein wenig die Weiterentwicklung (@ Behbie & ITELs: Bitte Kommentare verkneifen...) und ich wollte auch gerne mal etwas Anderes zum Zeichnen haben. Ein Wesen mit richtigem Körper hat nämlich einen ziemlich großen Vorteil gegenüber einer Kartoffel: Man kann es anziehen so wie man es sich wünscht und alles, was man bei einer Kartoffel nur über Frisur, Haare, Mimik und mitgeführte Gegenstände rüberbringen muss, kann man beim "Komplettmenschen" viel vielfältiger machen.

Und so langsam muss ich mich hier wohl ein wenig ernster mit dem Zeichnen beschäftigen, wenn sich im bereich Jobsuche weiterhin so wenig ergibt. :(


Donnerstag, 8. November 2007

Ich will deinen Körper!




Ich lass das einfach mal hier so stehen, ohne groß was dazu zu schreiben. Es ist noch nicht ganz ausgearbeitet, aber euer Feedback zu dieser Figur (oder eher zu diesem Figurtyp) würde ich trotzdem gerne hören.


Mittwoch, 31. Oktober 2007

Mehr als ein ganzer Comic



Ich habe ja bereits über meine Planungen wegen meines ersten Comic-Buches berichtet. Heute mal ein kleines Update und als kleine Zugabe ein weiterer Teil des möglichen Deckblatts zum selber zusammenbasteln. (Den ersten Teil gab es auch hier.)

Da das ganze auf einer realen Geschichte beruht, habe ich das Problem, dass die "echte" Geschichte sehr komplex und vielleicht sogar zu komplex für einen Comic ist. Ich müsste also Teile weglassen, verändern, verschönern etc. Das könnte aber zu dem Ergebnis führen, dass die realen Personen, die als Vorbilder für die Comicfiguren dienen, sich nicht mehr wiedererkennen und die Geschichte "verfälscht" finden. Das würde natürlich niemandem der Außenstehenden auffallen (die würden wahrscheinlich nur eine interessante Geschichte lesen), aber trotzdem wäre es nicht richtig.

Lösung des Problems? Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht. Ich könnte andere Figuren die Story erleben lassen, ich könnte aber auch deutlich darauf hinweisen, dass Teile der Geschichte Fiktion sind. Der Mittelweg dazwischen (und im Moment noch von mir favorisiert) ist, dass die Handlung durchaus real bleibt, aber ein wenig vereinfacht wird. Das müsste sowieso geschehen, weil der Umfang eines normalen Comicbuchs sonst gesprengt werden könnte.

Dazu kommen im Augenblick noch einige Probleme mit der Umsetzung des ganzen. Lulu.com würde sich anbieten, aber dort sind nur Bestellungen auf Kreditkarte möglich. Ich könnte natürlich einen Schwung der Bücher selber dort kaufen und dann weiterverkaufen (Immerhin steht Vertrieb von Comics in meinem Gewerbeschein), aber das ist natürlich ein erhebliches finanzielles Risiko, was ich als Arbeitssuchender im Augenblick nicht tragen kann. Wer weiß, ob sich überhaupt ein Käufer dafür finden würde. Ich könnte natürlich Bestellungen per Vorkasse annehmen, aber das wäre mit einer etwas längeren Wartezeit verbunden, weil die Bücher dann ja erst zu mir geliefert werden müssten und ich sie dann weiterschicken kann.

Reich wird man damit übrigens nicht, pro Buch sind es vielleicht zwei oder drei Euro die da für rumkommen würden. Brutto natürlich. Wie viel Arbeit in so einem Buch von 40 Seiten mit Comics steckt sollte man dann lieber nicht in einen Stundenlohn umrechnen. Wenn es nur 50 Bücher sind, die ich verkaufe, dann wäre das schon ein schöner Erfolg, schließlich habe ich keinen Vertrieb, der sich um die Vermarktung kümmert.

Und warum ich trotzdem noch drüber nachdenke höre ich euch fragen? Ich finde es einfach einen schönen Gedanken wenn es irgendwo in Deutschland 49 Bücherregale (+ mein eigenes) gibt, in denen mein "echtes" Comicbuch steht.


Freitag, 28. September 2007

Ein ganzer Comic



Ich mache euch mal ein wenig neugierig und zeige euch einen Teil eines möglichen Titelbildes zu meinem ersten "echten" Comic. Echter Comic? Ja, genau. Ich arbeite grad an einer richtigen Comicgeschichte, die ein wenig autobiografisch angehaucht ist. Ich würde das ganze gerne auch als richtges Buch (mit Seiten zum Blättern und zum ins Regal stellen) herausbringen (lassen), wenn ich denn mit dem Ergebnis zufrieden bin. Das Problem dabei: Einen Verlag zu finden. Wahrscheinlich wird es auf einen Print-on-demand-Verlag hinauslaufen. Hat da jemand von euch Erfahrungen mit? Besondere Empfehlungen?

Alternativ zu der autobiografischen Geschichte könnte ich mir auch eine lustige Obstgeschichte einfallen lassen bzw. ein Buch, das aus mehreren einzelnen, nicht zusammenhängenden Bildern besteht. Aber die "echte" Geschichte brennt mir doch sehr unter den Nägeln.

Und nun bitte ich um Tipps, Jubelschreie, Hinweise und Wünsche.