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Sonntag, 16. Dezember 2007

Zwischenbericht


Eine Woche Praktikum ist vorbei, eine weitere kommt noch. Wie ihr gemerkt habt, ist es hier ziemlich ruhig gewesen in dieser Woche. Meine Blog-Aktivitäten haben sich darauf beschränkt, die Feedreader-Beiträge der anderen Blogs "abzuarbeiten" und ab und an mal zu schauen ob noch Besucher da sind. Das sind erwartungsgemäß wenige und wenn dann doch mal jemand kommt, dann ist der von Google geschickt und sucht nach so Sachen wie "Bondage Blog" oder "Die mit dem roten Halsband Download", also Besucher, denen ich hier leider nicht weiterhelfen kann.

Der Grund für die fehlenden Beiträge hier sind einfach in der fehlenden Zeit zu finden - bedingt durch das Praktikum. Ich hatte mich bei der Softwarefirma (übrigens eine sehr kleine, aber durchaus feine Firma) als Anwendungsentwickler für HTML, PHP und SQL beworben, obwohl meine Kenntnisse schon ein wenig eingerostet waren. Ich habe diese Sachen zwar in der Ausbildung gelernt, allerdings waren das nicht die Hauptbestandteile. Ich brauchte also ein wenig Zeit um mich dort wieder reinzuarbeiten und so langsam hat sich das auch wieder ein wenig aufgeklart. Natürlich bin ich noch nicht auf dem Niveau meiner Kollegen angekommen, aber die haben auch ein paar Jahre Vorsprung. Zitat meines Chefs: "Aufwärtstrend ist erkennbar."

Nach der nächsten Praktikumswoche weiß ich dann hoffentlich ob ich die Firma verstärken darf oder nicht. Warten wir es ab.

P.S.: Wenn man sich den ganzen Tag mit PHP beschäftigt, dann muss man aufpassen, dass man im Umgang mit anderen Menschen nicht jeden Satz mit einem ; beenden will.


Montag, 10. Dezember 2007

Der Mensch lebt nicht vom Blog allein


In den nächsten Tagen könnte es hier etwas ruhiger werden, weil ich ab morgen früh für zwei Wochen ein Praktikum in einer Softwarefirma machen darf. Wenn es gut läuft, bekomme ich eine Festanstellung. Wenn es schlecht läuft, wünsche ich mir reichlich Geldgeschenke zu Weihnachten.
Verhungern werdet ihr aber nicht, versprochen!


Donnerstag, 18. Oktober 2007

Zombies haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt



Positiv: Ich habe heute ein Bewerbungsgespräch

Negativ: Bad-Hair-Day, angehende Erkältung und Pickel wirken sich negativ auf das äussere Erscheinungsbild aus


Update: Es ist ganz gut gelaufen, denke ich. Das Bewerbungsgespräch hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es kein Bewerbungsgespräch im eigentlichen Sinne war, sondern eher ein Kennenlernen mit dem IT-Menschen der Firma. Die Firma ist eine relativ kleine Firma, in der das Arbeitsklima sehr gut zu sein scheint. Jedenfalls war ich davon, wie auch von der Beschreibung der Tätigkeit (vom Beheben eines Papierstaus im Drucker über die Einzelplatzschulung der Kollegen bis hin zum Serverumzug war für jeden etwas dabei), sehr begeistert und hoffe, dass ich die Kennenlernrunde überstehe und mich gegen die anderen Bewerber durchsetzen kann. Und hoffentlich bin ich vor der nächsten Runde nicht mehr ganz so aufgeregt wie heute. ;)


Dienstag, 16. Oktober 2007

Handwerker im Haus





Sonntag, 22. Juli 2007

Schnitzels Wein-Anekdoten


Wie angekündigt, sozusagen als Spin-Off zum Suup-Stöckje, hier zwei Anekdoten zu Thema Schnitzel mit Wein.

Traubensaft im Tetrapack

Kursfahrt 13. Jahrgang nach Oberhambach im Hunsrück. An einem heißen Sommertag haben wir dort in einem Weinkeller eine Weinprobe gemacht. In der Kühle des Kellers wurden etliche Flaschen geleert, mit zunehmender Dauer der Verköstigung wurde das bereitgestellte Glas nicht mehr benutzt, sondern der Wein wurde direkt aus der Flasche getrunken und rumgereicht. Sehr zum Unmut des Personals und der anderen Gäste. Als wir nach der Weinprobe wieder an die schwül-stickige Sommerluft gelangten, war schlagartig bei fast allen die Wirkung des Alkohols spürbar. Die mitgereisten Lehrerinnen fielen dabei durch den schwankendsten Gang auf. Als Mitbringsel für die Eltern wollten wir im winzereieigenen Weinladen noch einige Flaschen des vergorenen Traubensaftes erstehen. Einige Klassenkameraden wollten aus Sicherheitsgründen lieber Wein im Tetrapak haben, was die Dame im Laden mit einer wütenden und genervten Geste auf die geöffnete Tür quittierte. Wir kauften also schnell unsere Glasflaschen und verließen das Geschäft. Von den erworbenen Weinflaschen ist meines Wissens nach keine zu Hause bei den Eltern angekommen, sondern wurde bereits am selben Abend vernichtet.


Kevin und der Geist aus der Weinflasche

Eine meiner meisterzähltesten und vom Behbie deshalb meistgehasstesten Geschichten ist die vom Abend der Weinprobe im jugendlichen Freundeskreis. Während alle anderen wegen der gemachten Erfahrungen bei der Weinprobe mit der Verköstigung des edlen Traubentropfens vorsichtiger waren, stürzte Freund Kevin (der nicht mit auf der Kursfahrt war) ein Glas Wein nach dem anderen seine gierige Kehle hinunter. Unsere Warnungen schlug er mit dem Satz "Heij*, dat geht runter wie Wasser, dann wirkt dat auch nur wie Wasser!" aus.
Nachdem unsere Weinvorräte erschöpft waren, machten wir uns auf die halbstündige Fahrt in die örtliche Bauerndisco. Die üblichen lautstarken Kommentare von Kevin zum Fahrstil von Freund Bolle wurden zunehmend leiser und verstummten irgendwann ganz. Beim Weg vom Parkplatz zum Eingang fiel er dann auch schon durch verminderte Gehfähigkeit auf, bestand aber darauf in die Disco zu gehen. Gesagt, getan. Der Eintritt wurde entrichtet und die Lokalität betreten. Das war schon zu viel für den guten Kevin. Er trat alsbald wieder vor die Tür und übergab sich kunst- und geräuschvoll über die Balustrade vor dem Eingang auf den darunterliegenden Weg und bat dann darum nach Hause gefahren zu werden.
(In Kevins Version der Geschichte wird noch angemerkt, dass er nach dem Betreten der Disco noch ein Bier bestellt hätte, das kann ich aber nicht bestätigen und weise das hiermit ein für alle Mal ins Reich der Märchen und Sagen zurück.)

* Plattdeutsch, bedeutet in diesem Fall soviel wie "Ach, Quatsch" oder "Sabbel nich, dat geiht!" - aber das (und der Kollege von "Heij", "Houw" genannt) ist etwas für einen eigenen Blogbeitrag.